Wasserübung mit der Searchcam

Im Zuge der Ausbildung ging es dieses mal für die Ortungsgruppe Unterwasser. Mit Hilfe der Searchcam galt es ein Objekt Unterwasser zu finden. Was so leicht klingt, ist aber in einem fließendem Gewässer wie dem Kanal, ein schwieriges Unterfangen. Die Sichtweite beträgt nur einige Zentimeter. Trotzdem hatten alle Beteiligten einen rieseigen Spaß bei dem sommerlichen Temperaturen. Für die "Nicht THWler" eine kurze Erklärung: Die Searchcam ist ein Gerät, in dem viele technische Einzelheiten kombiniert sind. Ihre wichtigsten Bestandteile sind: Sonde, Video-Monitor, Kopfhörer mit Mikrofon und ein Teleskoparm mit Kamera. Sie ermöglicht den Rettungskräften einen direkten Einblick in die Trümmerstrukturen und überträgt sowohl Bilder als auch Geräusche, ähnlich wie bei der Wechselsprechsonde oder der Endoskopkamera. Lücken in den Trümmern mit einem Durchmesser von fünf Zentimetern reichen aus, um den Teleskoparm durch zu führen und nach Verschütteten zu suchen. Am Ende des Teleskopfieberglasgestells, das bis auf 5,5 Meter ausziehbar ist, befindet sich ein wasserdichter Kamerakopf mit LED-Beleuchtung und einem Drehradius von 260 Grad sowie ein Mikrofon. Die Bilder werden direkt auf einen Monitor übertragen, der am Griff der Cam montiert ist. Einsatzkräfte, die die Searchcam bedienen, werten die Bilder sofort aus. Parallel besteht die Möglichkeit, die empfangenen Bilder aufzuzeichnen.

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